Und wieder werden Schnaftl Ufftschik zum Maßstab der Weltmusik, wieder ist ein Schnaftl die entscheidende Einheit, ist ein Schnaftl das weltmusikalische Maß.

„God Brass You“ heißt das neue Programm. Die Jungs zeigen eindrucksvoll: keine Combo kann die Musikwelt besser vermessen als Schnaftl Ufftschik. Die Jungs mit dem typischen Berliner Stallgeruch – verwegen, frech und immer ein knackiger Spruch auf den Lippen – schrecken vor nichts zurück. Sie verbinden Jahrhunderte, Musikstile und Kontinente in ihrer Musik und lassen nichts, wie es mal war. Tschaikowsky und Beethoven, die Bee Gees und Renft, Paul Desmond und Anton Wilhelm von Zuccalmaglio sowie allerlei traditionelle Stücke haben die Schnaftls auf ihre ganz eigene Art verarbeitet. Da wird ein klassisches Stück mal eben als Reggae wiederbelebt und ein Popsong im Klezmerstyle präsentiert. Da galoppiert „Kolomeike“, das traditionelle Stück aus der Ukraine, plötzlich in doppelter, in dreifacher Geschwindigkeit wie ein Derwisch über die Bühne und unser wunderbar getragenes Volkslied „Kein schöner Land“ verwandelt sich mit den schnaftligen BrassTönen zu einem rassigen Latino-Stück. Und für die Alt-Schnaftlianer haben die Meister des CrossOver die Schnaftl Ufftschik Hits „Oi Tate“ und „Hava Nagila“ im Gepäck. Ein Schnaftl ist das Maß für die Vermessung der Musikwelt – und fünf Schnaftls braucht es, um das Ganze auf die Bühne zu bringen.